30 April 2026, 14:43

SPD-Politikerin Nasr diskutiert Apothekenkrise mit Dresdner Inhaber vor Reformdebatte

Plakat mit der Überschrift "Senkung der Arzneimittelkosten unter der Biden-Harris-Regierung" mit Text und Logo, das Informationen über die Senkung der Arzneimittelkosten unter der Regierung enthält.

SPD-Politikerin Nasr diskutiert Apothekenkrise mit Dresdner Inhaber vor Reformdebatte

Die SPD-Abgeordnete Rasha Nasr besuchte die Knut-Apotheke in Dresden, um sich über die Herausforderungen vor Ort zu informieren. Das Gespräch mit Inhaber Michael Gäbe fand im Vorfeld der anstehenden Bundestagsdebatten über Apothekenreformen statt. Nasr, die selbst keine fachliche Expertise in Gesundheitspolitik mitbringt, suchte nach direkten Einblicken in die Probleme des Sektors.

Während des Besuchs skizzierte Gäbe die zentralen Schwierigkeiten der Apotheken, darunter ungerechte Vergütungsregelungen und anhaltender Personalmangel. Er warnte, dass ohne faire Anpassungen der Gebühren die Versorgungsqualität leiden könnte. Nasr hörte aufmerksam zu und betonte, sich im weiteren Reformprozess gut informieren zu wollen.

Gäbe unterstrich die unverzichtbare Rolle der Apotheken im Gesundheitssystem: Sie seien oft erste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten, verhinderten gefährliche Wechselwirkungen von Medikamenten und entlasteten Ärzte sowie Krankenhäuser. Zudem bezeichnete er Apotheker als Verbraucherschützer, die ihr pharmazeutisches Fachwissen verantwortungsvoll einsetzten.

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Thema war auch der Vorschlag, die Aufgaben von Pharmazeutisch-technischen Assistenten auszuweiten. Gäbe mahnte jedoch, dass solche Schritte ohne Lösung des Personalmangels die Servicequalität und Patientensicherheit gefährden könnten. Er forderte Maßnahmen, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Apotheken zu sichern und gleichzeitig Apothekern mehr Verantwortung zu ermöglichen.

Nasr zeigte sich offen für die Anliegen und versprach, die Sorgen der Apotheker nach Berlin zu tragen, um sie in die weiteren Beratungen einzubringen.

Das Treffen machte die finanziellen und betrieblichen Belastungen der Apotheken deutlich. Nasrs Besuch deutet auf wachsendes politisches Interesse an den Bedürfnissen des Sektors hin, während die Reformen voranschreiten. Gäbes Argumente werden nun in die kommenden gesetzgeberischen Debatten einfließen.

Quelle