Wie Edelrid nach Cyberangriffen seine IT-Sicherheit revolutionierte
Edelrid, weltweit führend in Kletterausrüstung, hat seine Cyberabwehr in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Das Unternehmen produziert jährlich Millionen Meter Kletterseile und setzt auf moderne digitale Systeme, um die Qualität seiner Produkte zu sichern. Nach mehreren Cyberbedrohungen führte es nun verbindliche Sicherheitsschulungen für alle Mitarbeiter ein.
Vor einigen Jahren war Edelrid Opfer eines Locky-Ransomware-Angriffs geworden. Der Vorfall sorgte zwar für Störungen, konnte dank robuster IT-Sicherheitsprotokolle und aktueller Backups aber schnell behoben werden. Dennoch zeigte der Angriff Schwachstellen in der digitalen Verteidigung des Unternehmens auf.
Ein späterer Phishing-Test offenbarten weitere Risiken: Viele Mitarbeiter hatten Schwierigkeiten, betrügerische E-Mails zu erkennen. Den Ausschlag für umfassende Maßnahmen gab schließlich ein Versuch von Angreifern, über einen CEO-Betrug Finanztransaktionen umzuleiten.
Als Reaktion richtete Edelrid Ende 2021 ein dauerhaftes Budget für Cybersicherheit ein. Das Unternehmen baute seine IT-Infrastruktur aus und arbeitete für Schulungen mit der G Data Academy zusammen. Die modularen Kurse, die Flexibilität und die Unterstützung von SAML-Authentifizierung machten die Akademie zur ersten Wahl.
Das neue Sensibilisierungsprogramm für IT-Sicherheit läuft über Microsoft Teams. Alle Mitarbeiter müssen die Schulung absolvieren, um Risiken durch Phishing, Datenlecks und unbefugten Zugriff zu minimieren. Ziel ist es, geistiges Eigentum, Kundendaten und die vollvernetzten Produktionslinien zu schützen – letztere sind entscheidend für die Produktqualität.
Edelrids Sicherheitsreform ist eine direkte Folge realer Cybervorfälle und interner Tests. Das Schulungsprogramm soll Wissenslücken schließen und künftige Angriffe verhindern. Angesichts von Millionen Metern Seil, die jährlich produziert werden, bleibt der Schutz der digitalen Abläufe oberste Priorität.






