25 April 2026, 04:30

Wie ein nigerianischer Künstler Prinz William und die Queen porträtierte – und berühmt wurde

Sechs Porträts von Elizabeth I. von England in verschiedenen farbigen Kleidern mit prächtigem Schmuck vor dunklem Hintergrund.

Wie ein nigerianischer Künstler Prinz William und die Queen porträtierte – und berühmt wurde

Der nigerianische Künstler Oluwole Omofemi hat Prinz William für die jüngste Commonwealth-Ausgabe des Magazins Tatler porträtiert. Damit knüpft er an sein bereits 2022 vielgelobtes Porträt von Königin Elizabeth II. für dasselbe Blatt an. Seine Arbeiten haben ihm nicht nur neue Anerkennung eingebracht – sie haben auch sein Leben verändert.

Das neue Gemälde zeigt den Prinzen mit auffälligen blauen Augen und einem warmen, hoffnungsvollen Blick. Gemeinsam betonen die beiden Porträts das Erbe der Königsfamilie über die Generationen hinweg.

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Omofemi, der in Ibadan, Nigeria, lebt, erregte erstmals Aufmerksamkeit, als Tatler ihn mit dem Porträt der verstorbenen Königin beauftragte. Besonders stolz auf diesen Erfolg war sein Großvater. Seitdem hat die Karriere des Künstlers einen rasanten Aufstieg erlebt – Türen haben sich geöffnet, von denen er einst nur träumen konnte.

Für ihn ist Malen kein Beruf, sondern eine Berufung – etwas, das tiefer geht als gewöhnliche Arbeit. Obwohl seine afrikanischen Wurzeln sein Schaffen prägen, fühlt er sich eng mit Großbritannien verbunden und nennt es eine zweite Heimat. Seine Bilder laden die Betrachter ein, die Welt aus seiner Perspektive zu sehen, und verbinden persönliche Erfahrungen mit universellen Themen.

Tatler hat eine lange Tradition, Mitglieder der Königsfamilie auf seinen Titelseiten zu präsentieren – von König Charles und Königin Camilla bis zur Prinzessin von Wales. Omofemis neuestes Werk setzt diese Tradition fort und zeigt Prinz William in einer Darstellung, die sowohl Tradition als auch Moderne verkörpert. Die beiden Porträts, nebeneinandergestellt, stehen nun für die Vergangenheit und die Zukunft der Monarchie.

Sein Aufstieg vom Künstler in Ibadan zu internationaler Bekanntheit begann mit einem einzigen Porträt. Die Zusammenarbeit mit Tatler hat ihm neue Chancen und ein wachsendes Publikum beschert. Mit seinem jüngsten Gemälde festigt er seinen Platz in der Debatte über königliche Porträtkunst – und über die Kraft der Kunst, Kulturen zu verbinden.

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