Women's Economy Days 2025: Wie Teamarbeit auf Augenhöhe die Zukunft prägt
Käte KitzmannWomen's Economy Days 2025: Wie Teamarbeit auf Augenhöhe die Zukunft prägt
Die Women's Economy Days 2025 rücken Teamarbeit auf Augenhöhe in den Fokus
Die diesjährigen Women's Economy Days standen unter dem Motto "Gemeinsam Zukunft gestalten: Frauen & Männer stark im Team" und brachten Fachleute zusammen, um über fairere Arbeits- und Care-Verantwortung zu diskutieren. Erfolgreiche Unternehmer:innen, Führungskräfte und Politiker:innen präsentierten dabei konkrete Beispiele gelungener partnerschaftlicher Zusammenarbeit.
Auf der Veranstaltung betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, wie wichtig eine geteilte Verantwortung in Beruf und Familie sei. Sie rief die Teilnehmenden dazu auf, sich für eine Zukunft einzusetzen, in der Arbeit, Fürsorgeaufgaben und Vielfalt gerechter verteilt werden.
Ein Praxisbeispiel kam von der Robert Bosch GmbH, wo ein gemischtes Duo eine Abteilungsleitung im Jobsharing-Modell mit je 80 Prozent Stelle übernahm. Diese Aufteilung entlastete beide Seiten, verringerte individuellen Stress und zeigte, wie Teamarbeit berufliche und private Anforderungen in Einklang bringen kann.
Auch die Gründer:innen von engomo GmbH berichteten, wie sie Unternehmen und Familienleben unter einen Hut bringen. Ihre Erfahrungen machten deutlich, wie partnerschaftliche Gleichberechtigung sowohl die Karriere als auch das Privatleben stärkt. Weitere Teilnehmer:innen teilten ähnliche Erfolgsgeschichten, in denen Kooperation den Spagat zwischen Beruf und Care-Arbeit ermöglichte.
Trotz dieser positiven Ansätze zeigen Daten weiterhin eine geschlechtsspezifische Care-Lücke und hohe Teilzeitquoten bei Frauen. Die Diskussionen machten deutlich: Die ungleiche Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit bleibt eine Herausforderung.
Die Veranstaltung präsentierte praktische Lösungswege für partnerschaftliche Gleichstellung in Beruf und Familie. Die Redner:innen lieferten konkrete Beispiele für geteilte Führungsverantwortung und Care-Arbeit. Doch um die anhaltenden Ungleichheiten bei der Aufteilung von Beruf und Haushalt zu überwinden, sind tiefgreifendere systemische Veränderungen nötig.






