Zoll Konstanz stoppt Schmuggel von Luxus-Porzellan und Schweizer Messern
Paulina JüttnerZoll Konstanz stoppt Schmuggel von Luxus-Porzellan und Schweizer Messern
Routine-Kontrolle am Zollamt Konstanz deckt Luxusgüter-Schmuggel in die EU auf
Bei einer routinemäßigen Zollkontrolle am Autohof Konstanz ist ein Versuch aufgedeckt worden, hochwertige Luxusgüter in die Europäische Union zu schmuggeln. Ein 43-jähriger Fahrer wurde dabei erwischt, wie er rund 50 Kartons mit exklusivem Porzellan, Kristallglas und Schweizer Küchenmessern transportierte – ohne die Ware ordnungsgemäß zu deklarieren.
Die Beschlagnahmung erfolgte, nachdem Beamte das Fahrzeug überprüft und die undeklarierte Ladung entdeckt hatten. Darin befanden sich hochpreisiges Tischgeschirr renommierter Porzellanmarken sowie Messer eines angesehene Schweizer Besteckherstellers. Allein das Porzellan wurde auf etwa 6.000 Euro geschätzt, der Gesamtwert der Sendung – inklusive der Messer – belief sich auf schätzungsweise 10.000 Euro.
Die Einfuhrabgaben auf solche Waren sind beträchtlich: Porzellan unterliegt einem Zollsatz von 12 Prozent, Küchenmesser werden mit 8,5 Prozent verzollt. Da Steuern und Gebühren in Höhe von über 3.000 Euro anfielen, konfiszierten die Zollbeamten die Ware, um die Zahlung sicherzustellen. Der Fall wurde inzwischen an das Hauptzollamt Karlsruhe zur weiteren Bearbeitung übergeben.
Gegen den Fahrer wird nun wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt. Die Behörden haben die genauen Hersteller des beschlagnahmten Porzellans und der Messer noch nicht genannt, doch handelt es sich offensichtlich um hochwertige Waren, die für den kommerziellen Vertrieb bestimmt waren.
Die beschlagnahmte Lieferung bleibt vorerst in Zollverwahrung, bis die Abgaben beglichen sind. Bei einer Verurteilung drohen dem Fahrer Strafen wegen Hinterziehung von Einfuhrsteuern. Die Ermittlungen laufen unter der Aufsicht des Hauptzollamts Karlsruhe.






